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FDM - Fasziendistorsionsmodell 

 

Was ist FDM?

 

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) oder auch „Osteopathie nach Typaldos“ ist eine neue Methode der Schmerztherapie, die von dem Osteopathen und Notfallmediziner Dr. Stephen Typaldos entwickelt wurde.

Genau wie die klassische Osteopathie ist es eine Manuelle Therapie, weicht aber in den Prinzipien von dieser ab. Die Diagnose basiert maßgeblich auf der Eigenwahrnehmung des Betroffenen, d. h. die verbale und körpersprachliche Beschreibung der Beschwerden sind der Schlüssel zur Diagnostik.


Der Patient ist der Experte, seine Wahrnehmung des eigenen Körpers steht im Mittelpunkt. Die Behandlung basiert auf dieser Diagnose, erfolgt mit spezifischen Handgriffen und hat einen unmittelbaren, überprüfbaren Effekt auf die Symptome. Ziel der Behandlung ist die Linderung oder Beseitigung von Schmerz, Bewegungseinschränkung und/oder Missempfindung.

Die subjektive Zufriedenheit des Patienten und die von ihm formulierten Ziele bilden den Leitfaden in der Therapie.

 

Geschichte

 

Der US-Amerikaner Dr. med. Stephen Typaldos (1957–2006) entwickelte das FDM im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Unbefriedigende Therapieergebnisse veranlassten ihn, Patienten aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Indem er ihren Beschreibungen und Gesten folgte und Gewebestrukturen unter der Anleitung des Patienten manuell behandelte, wurden Beschwerden sehr deutlich und nachhaltig reduziert. Anatomische Untersuchungen ließen ihn die Beschwerdebilder auf bindegewebige Strukturen und deren Verdrehungen oder Verwringungen zurückführen. So kategorisierte er unabhängig von der klassischen medizinischen Diagnostik sechs Fasziendistorsionen.
Er publizierte darüber in verschiedenen medizinischen Fachzeitungen und veröffentlichte ein Buch über das FDM. Das Fasziendistorsionsmodell wird durch Schüler von Dr. med. Typaldos ständig weiter verbreitet und weiter entwickelt. Eine wachsende Zahl von klinischen Studien dokumentiert seine Effektivität. Es findet Anerkennung und Zuspruch bei Patienten und Medizinern.

 

Anwendung

 

Schwerpunkt der Behandlung sind sowohl akute wie chronische Probleme des Bewegungsapparates. Akute Folgen von Sportverletzungen oder anderen Unfällen wie Fußgelenksverstauchungen, Schleudertraumata, Verrenkungen, Bänderrisse und akut auftauchende Beschwerden wie der sogenannte Hexenschuss, die Epicondylitis, Schulter- und Knieprobleme sind oft gut zu behandeln.
Ebenso können chronifizierte Beschwerden, die sich entweder durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen oder ein Gefühl der Schwäche und Instabilität ausdrücken, mit dem FDM behandelt werden. Taubheitsgefühle, Missempfindungen wie Kribbeln und Ameisenlaufen sind eine weitere Indikation.

 

Behandlung

 

Die Diagnose basiert auf einer genauen Schilderung des Beschwerdeverlaufs bzw. der Entstehung, auf der verbalen und körpersprachlichen Beschreibung der Beschwerden und auf Bewegungs- und Belastungstests.

Behandelt wird hauptsächlich mit den Händen, manchmal kommen kleine Hilfsmittel, wie Schröpfköpfe zum Einsatz. Der Effekt der Behandlung wird unmittelbar überprüft und orientiert sich an dem Patienten.

 

 

 

Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

 

Im ersten Schritt der Behandlung findet durch die Schmerzpunktpressur eine "Löschung" der gestörten Muskelprogrammierung statt.

 

Definierte Druckpunkte werden stimuliert.

 

Dies wiederum aktiviert das Muskelkontrollsystem. Die umgebende Muskulatur kann sich entspannen. Die "alte" Muskelprogrammierung wird "gelöscht" und durch die ursprüngliche ersetzt.

 

Der "Warnschmerz" verschwindet. 

 

Beim Ihrem ersten Termin wird eine Anamnese erstellt und danach, die für Ihre Beschwerden relevanten Druckpunkte definiert.  
Die Schmerzpunktpressur wird individuell auf Sie abgestimmt.

 

 
Im zweiten Schritt wird dieser Zustand durch die sogenannten Engpassdehnungen gefestigt. Diese sorgen für eine langfristige Erhaltung des schmerzärmeren und/oder des schmerzfreien Zustandes nach der Schmerzpunktpressur.

 

Sie bestehen aus einer Folge von Dehnübungen, die individuell auf Ihre Beschwerden angepasst werden.

Diese Übungen wurden speziell dafür entwickelt, dass sie leicht in den Alltag integrierbar sind. So erzielen Sie mit wenig Zeitaufwand den optimalen Effekt.

 

Anwendungsgebiete sind zum Beispiel: 
 
 

  • Arthroseschmerzen 
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Tennisellenbogen
  • Knieschmerzen
  • Hüftgelenksschmerzen
  • Fußschmerzen
 
 
(nach Erfahrungen von Liebscher & Bracht)

 

Kinesiologisch reflektorisches Tapen

 

Die Kinesiologisch reflektorische Tape -Therapie ist in Japan, sowie in weiten Teilen Asiens, Amerika und auch in Europa anerkannt und findet als ganzheitliche Therapieform mit einem ungewöhnlichen breiten Therapiespektrum Anwendung im ambulanten Bereich der Physiotherapie.

 

Anwendungsbebiete sind zum Beispiel:

  • Bandverletzungen
  • Muskelverletzungen
  • Schwellungen
  • Lymphabflussstörungen
  • Schulterinstabilitäten
  • Impingement der Schulter
  • Rückenschmerzen
  • Epicondylitis ( Tennis-/ Golferellenbogen )